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E. Lapid: ’60 Jahre und kein bisschen leise’ Drucken E-Mail
Geschrieben von Neveragain   
Sunday, 30. September 2007

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(Weitere  8 Videos nach dem Text)

„’60 Jahre und kein bisschen leise’ - Israels Überlebenskampf: eine sicherheitspolitische Standortbestimmung“,  zu diesem Thema hatte die Pro-Israel-Initiative „Neveragain“ einen hochkarätigen Sprecher für den 19. September nach Siegen  eingeladen:  General  a. D. Ephraim Lapid, der tags zuvor noch  mit hochrangigen Vertretern der NATO  in Lissabon  zusammengetroffen war,  erklärte aus der Perspektive eines Sicherheitsfachmanns, ehemaligen Geheimdienstlers  und Militärexperten, dass die derzeit größte Bedrohung  für Israel (aber auch für die ganze westliche freie Welt)  vom Iran ausgehe.  Hier stehe man unter hohem zeitlichen Druck eine Lösung zu finden, da gemäß seiner Einschätzung  der Iran nur noch zwei bis drei Jahre brauche, um die Atombombe zu entwickeln und fertig zu stellen. An zweiter Stelle der Sicherheitsbedrohungen rangiere dann Syrien. 

Zur Überraschung einiger der über 80 anwesenden Zuhörer nannte  Lapid  weiter die Selbstmordattentate als dritthöchstes Sicherheitsriskio für sein Land. Zwar machen diese lediglich ein knappes Prozent der ca. 25.000 terroristischen Aktivitäten gegen Israel im Zeitraum der letzten sechs Jahre aus, dafür gingen aber etwa 50 % der israelischen Terroropfer mit Todesfolge auf deren Konto. Dies sei auch der Grund, warum Israel den Sicherheitszaun, der jetzt schon zu einer drastischen Einschränkung der Opfer auf israelischer Seite geführt habe, unbedingt vollenden werden müsse.

Lapid wurde von der Vizepräsidentin  der deutsch-israelischen Gesellschaft, Claudia Korenke, ins Deutsche übersetzt. Beide wurden nach dem Vortrag und einer anschließenden Fragerunde mit viel Beifall bedacht.  

Bilder unter www.flickr.com/proisraelinitiative

 

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Siehe auch: Prof. Dr. R. Eitan: Bombenalltag in Sderot

Letzte Aktualisierung ( Monday, 1. October 2007 )
 
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